IVM Performance Oktober 2026

IVM-Gespräche in Ministerium und Bundestag

Im Oktober war der IVM verstärkt in direkten Gesprächen mit der Politik. Das reichte vom parlamentarischen Abend des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) über das Verkehrsministerium in Baden-Württemberg, den Mobilitätsgipfel veranstaltet von der Britischen Handelskammer (BCCG) in Berlin bis zum Verkehrsausschuss im Bundestag.

Mit Staatssekretär Raimund Haser (CDU) im Baden-Württembergischen Verkehrsministerium traf IVM-Hauptgeschäftsführer Uwe Seitz einen Gleichgesinnten, denn Haser fährt selbst gern Motorrad, einen luftgekühlten BMW-Boxer. In einem spannenden Austausch konnte der IVM viele seiner aktuellen Themen ausführlich vortragen und stieß dabei auf einen Politiker, der ein offenes Ohr für die vielfältigen Anliegen der Branche hatte. Besonders Zeit nahm sich Staatssekretär Haser für die Vorschläge zur Führerscheinreform.

 

Dieses Thema war auch Kern des intensiven Austausches mit DVR-Geschäftsführer Stefan Grieger in Berlin. Es fanden sich viele Ansatzpunkte, die A-Führerscheine zu reformieren und den DVR als Unterstützer im Ansinnen des IVM zu gewinnen. Der DVR zählt in Sachen Verkehrspolitik zu den einflussreichsten Verbänden in der Bundeshauptstadt. Ein Schatz, den der IVM als DVR-Mitglied künftig durch intensivere und konstruktive Zusammenarbeit noch besser nutzen wird.

 

Berlin ist in Sachen IVM-Interessen ohnehin Spielfeld Nummer 1. Das unterstrich auch das Netzwerken am Rande der Mobility Konferenz der British Chamber of Commerce Germany (BCCG), bei dem unter anderem Per Wiek vom IVM-Mitglied BMW als Panel-Teilnehmer dabei war. Der Leiter der BMW-Abteilung Soziale Nachhaltigkeit und Mobilität sprach unter anderem über die Dekarbonisierung, den Ladenetzausbau und Infrastrukturaufgaben des Bundes mit Vertretern des Bundes und anderen daran beteiligten Unternehmen. Ein direkter Austausch zwischen Uwe Seitz und Per Wiek zu dessen Betätigungsfeld und Schnittmengen mit IVM-Themen ist angesetzt.

 

Von Dekarbonisierung bis zur Führerscheinreform reichte das Gespräch zwischen dem Vorsitzenden des Verkehrsausschusses im Bundestag Tarek Al-Wazir (Grüne) und IVM-Hauptgeschäftsführer Uwe Seitz im Paul-Löbe-Haus. Kern waren die vom IVM angestrebten Veränderungen rund um den A-Führerschein, die neben einer deutlichen Kostensenkung für den Führerscheinerwerb gleichzeitig das Können der Neulinge auf zwei Rädern verbessern würden. Al-Wazir, der selbst nicht Motorrad fährt, stellte zudem viele Fragen rund um die Branche und die Motorrad-Community, erkundigte sich zu technischen Entwicklungen von der Elektrifizierung bis zu Sicherheitstechnologien und motorisierte Zweiräder als wichtiger Teil der urbanen Mobilität wurde diskutiert.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der IVM verstärkt seine Themen in der Politik und bei den teilhabenden Verbänden und Institutionen platziert, dadurch – auch medial – mehr Aufmerksamkeit für die Anliegen der Branche und der Kunden erlangt und damit Motorrad-Themen künftig im Sinne des IVM wirksamer im politischen Diskurs verankern kann.

IVM-Hauptgeschäftsführer Uwe Seitz (links) traf sich mit dem Baden-Württembergischen Staatssekretär des Verkehrsministeriums Raimund Haser (rechts) in Stuttgart

 

Mit dem Vorsitzenden des Verkehrsausschusses im Bundestag Tarek Al-Wazir (Grüne) führte IVM-Hauptgeschäftsführer Uwe Seitz Gespräche in Berlin